Werdegang:

Ab 1988: Ausbildungen zur Industriekauffrau & Industriefachwirtin inklusive Ausbilder-Prüfung (AEVO).

Berufstätigkeit im Personalwesen, in der Personalentwicklung - Aus- und Fortbildung, Nachwuchskräfteförderung, Führungskräfteentwicklung.

Ab 1999: Studium Berufs- und Arbeitsberatung an der HDBA in Mannheim, Abschluss: Diplom- Verwaltungswirtin, Fachrichtung Arbeits- und Berufsberatung (FH).

Seit 2003:

Konzeption & Durchführung von Seminaren/ Workshops zu den Themen Arbeitsmarkt, Berufsberatung, Bildungsberatung, berufliche Eignungsdiagnostik, Bewerbungstraining, Assessment-Center, "Du kannst das - Wege nach dem Schulabschluss", "Finde deinen Traumjob", "Studienabbruch als Chance" u.v.m.

Fundierte berufliche Erfahrungen in der Arbeitsvermittlung, im Fallmanagement, Teamleitung U25, Berufs-, Arbeits- und Bildungsberatung für alle Berufs- und Altersgruppen, Beratung zum Wiedereinstieg nach längerer Erkankung/ Burn Out, Job-to-Job-Beratung

Professionelles Coaching zum Finden, Realisieren und Leben der Berufung

Entwicklung & Mitarbeit an der Konzeption einer 1-jährigen berufsbegleitenden Fortbildung zum Berufungs-Coach für ein Beratungsinstitut, zertifiziert durch einen Berufsverband, Beratungsqualität zertifiziert und u. a. durch eine Universitätsstudie bestätigt. Mitarbeit an der Konzeption eines ganzheitlichen professionellen Berufungs-Beratungskonzepts, zertifiziert durch einen Berufsverband und mehrfach von Fachverbänden ausgezeichnet. 

Dozentin u. a. für die Themen: Beratungstheorien, Beratungsmethodik, -Ethik, Beratungspsychologie, berufliche Eignungsdiagnostik, Bildungsberatung, Berufskunde

2010  - 2013 Ausbildung: "Bio-energetisches/ geistiges Heilen & holistische Hypnose

2013: Bioenergetische & holistische Heilerin (Master), Sawanta® Heilungs-Zentrum

              Fortbildung zur Psychologischen Beraterin TMI®

2014: Fortlaufende Hypnose-Fortbildungen

              Hypno-Holistic-Healing®

          Erlaubnis als Heilpraktikerin für Psychotherapie (GA Berlin-Lichtenberg)

2015: Fortbildung zum Hypnose-Coach TMI®

              Zertifizierter Hypnose-Master TMI®

 

 

 © Jelep/ Pixelio www.pixelio.de

  

Meine Berufung…

Bereits im Grundschulalter haben mich Berufe fasziniert und ich habe sehr gerne an Betriebsbesichtigungen, Tagen der offenen Tür etc. teilgenommen.

Mit 13 Jahren hatte ich schon so eine Ahnung, dass ich eines Tages als Ausbilderin oder Berufsberaterin arbeiten würde….

In der 8. Klasse haben wir zum ersten Mal ein BIZ - Berufsinformationszentrum besucht

Seitdem zog mich das BIZ geradezu magisch an. Ich war unzählige Male dort, habe die farbigen Informationsmappen geradezu verschlungen, habe stundenlang die berufskundlichen Filme gesehen - und Unmengen an „Blättern zur Berufskunde“ mit nach Hause genommen - zum Leidwesen meiner Eltern, die nicht mehr wussten, wo sie diese Informationsflut noch unterbringen konnten…

Während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Berliner Eigenbetrieb lernte ich 3 für mich sehr wichtige Menschen kennen, die mich nachhaltig prägten - meine Ausbilder Herr Keppler, Frau Petit, Herr Kiel.

Meine Ausbildung absolvierte ich zu einer Zeit, als die Jugendarbeitslosigkeit gerade stark anzusteigen begann.

Als damalige Vorsitzende der Jugendvertretung bekam ich Einblick in Unterlagen, aus denen ich ersehen konnte, wie unermüdlich meine 3 Ausbilder sich im Unternehmen und darüber hinaus für die Berufsausbildung einsetzten.

Vereinfacht gesagt: Ohne u. a. diese 3 wunderbaren Menschen hätte es wahrscheinlich weder mich noch irgendeine/n andere/n Auszubildende/n zu diesem Zeitpunkt in dem Unternehmen gegeben!

Was ich da gelesen habe, hat mich sehr berührt. Aus diesem Grund habe ich mir damals feierlich geschworen, dass ich meine Ausbilder in ihrem Engagement unterstützen werde, daher, egal wo ich mich beruflich gerade befinde, mich immer dafür einsetze, dass Jugendliche einen passenden Ausbildungs- oder Studienplatz erhalten.

Im Laufe der Jahre wurde der „Ruf“ meiner Lebensaufgabe immer lauter und brachte mich mit 26 Jahren dazu, meinen unbefristeten Arbeitsvertrag zu kündigen, nochmal zur Schule zu gehen um die Fachhochschulreife nachzuholen und mich dann auf „gut Glück“ auf einen der wenigen Studienplätze im Fach Berufsberatung zu bewerben.

Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich meinen Eltern, die, obwohl sie meine Entscheidungen oft nicht nachvollziehen konnten, mich immer nach Kräften unterstützt haben.

Tja, und wie das so ist, wenn man dem „Ruf“ folgt - es hat geklappt!! Trotz hunderter Bewerbungen auf nur 1 Stelle habe ich einen der begehrten dualen Studienplätze bei der Bundesagentur für Arbeit erhalten - ich durfte Berufs- und Arbeitsberatung in Mannheim studieren!

Nach erfolgreich absolviertem Studium hat man mich auf die Klienten „losgelassen“. Ich durfte in den folgenden Jahren alle möglichen Zielgruppen in allen Belangen der beruflichen Integration beraten“ - und erfolgreich in Arbeit, Ausbildung o. ä. vermitteln.

Aber so richtig gemerkt, dass berufliche Beratung zu meiner Lebensaufgabe gehört, habe ich ausgerechnet während eines Krankenhausaufenthalts: Ich hatte gerade eine über 6-stündige komplizierte Operation hinter mir und wurde auf die Intensivstation gebracht. An sich war ich noch nicht wach, aber ich hörte plötzlich Stimmen. Ich hörte, wie die anwesende Stationsärztin mit den Krankenpflegerinnen über ihre Sorgen bezüglich ihrer ungewissen beruflichen Situation sprach. Auf einen Schlag war ich hellwach und habe die verdutzte Stationsärztin dazu beraten, inklusive aktueller Stellenangebote, wofür sie sich herzlich bedankte. Eine der Schwestern lief überrascht aus dem Zimmer, um meiner Familie Bescheid zu sagen, dass ich schon früher als erwartet wach bin.

Ich hatte in demselben Krankenhaus zu einem späteren Zeitpunkt ein ähnliches Erlebnis. Die Pflegekräfte eröffneten mir danach lachend, dass sie nun immer „Klienten“ in meinem Zimmer unterbringen werden, damit ich schneller  gesund werde…

Durch meine Erkrankung hatte ich viel Zeit (und den nötigen Abstand von meiner damaligen Tätigkeit), um über mein Leben, den Sinn meiner Erkrankung usw. nachzudenken. Ich bekam viele wertvolle Impulse zu der Zeit, die mich auf meinem Weg sehr weiterbrachten.

Ich habe schon eine ganz gute Vorstellung vom Kern meiner Berufung. Aber es kommen immer wieder neue Puzzleteile dazu.

Auch eine Hypnose hat mir wertvolle Erkenntnisse über meine Lebensaufgabe gebracht. In dieser Hypnose sah ich u. a., wie ich andere Menschen berate. Meine Beratung ging allerdings ganz deutlich über berufliche Fragestellungen hinaus. Auch sah ich, wie ich Seminare gebe. Ich war erstaunt zu sehen, dass es auch in meinen Seminaren längst nicht alleine mehr um Themen der Berufsberatung ging. Was ich in der Hypnose sah, überraschte und faszinierte mich gleichermaßen.

Ich krempelte sinnbildlich meine Ärmel hoch und ging, u. a. inspiriert von dem, was ich in der Hypnose sah, beherzt die nächsten wichtigen Etappen auf dem Weg zu meiner Berufung.

Wenn ich auf meine lettzen Jahre zurückblicke, haben sich in der Zeit so viele Dinge ereigmet, die mich auf meinem Weg in Riesenschritten weitergebracht haben. Diese Dinge hätte ich mir selbst mit viel Fantasie nicht vorher ausmalen können.....

 

„Der Weg ist das Ziel“. Konfuzius

 

Auch ich bin immer noch auf dem Weg und feiere jede weitere Etappe...